Hallo,
kann man in Rohr2 eine Anbohrung (Bauteil TTU) an einer in Betrieb befindlichen erdverlegten Leitung berücksichtigen?
Was muss berücksichtigt werden im Vergleich zur Montage eines T-Stücks (TTU) in einer nicht im Betrieb befindlichen Leitung (Neubau)?
Wie kann ich folgende zwei Szenarien für eine Anbohrung an einer in Betrieb befindlichen Leitung berücksichtigen?
a) Die Leitung, die angebohrt wird, wurde kaltverlegt.
b) Die Leitung, die angebohrt wird, wurde thermisch vorgespannt (mit spezieller Montagetemperatur).
Anbohren an in Betrieb befindlichen Leitungen EN13941
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J._Link
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Re: Anbohren an in Betrieb befindlichen Leitungen EN13941
Hallo
Ja das geht ganz einfach in ROHR2.
1.) Sie definieren einen Lastfall "Anbohren" als Betriebslastfall, der der Situation während des Anbohrens beschreibt (ein Teil warm, ein anderer Teil kalt).
2.) Sie wählen unter Bearbeiten->Randbedingung Einfügen->Kopplungsbedingungen->Hottapping und positionieren die Anbohrstelle im System Dabei wählen Sie den Lastfall "Anbohren".
Dann wird zunächst der Lastfall "Anbohren" gerechnet mit einem Gelenk an der Anbohrstelle, der Versatz wird bestimmt und als Verformungssprung auf alle anderen Lastfälle aufgebracht. In diesen Lastfällen ist dann das Gelenk blockiert.
Man kann erkennen wie der Versatz "eingefrohren" wurde: MfG
ROHR2 Support
Ja das geht ganz einfach in ROHR2.
1.) Sie definieren einen Lastfall "Anbohren" als Betriebslastfall, der der Situation während des Anbohrens beschreibt (ein Teil warm, ein anderer Teil kalt).
2.) Sie wählen unter Bearbeiten->Randbedingung Einfügen->Kopplungsbedingungen->Hottapping und positionieren die Anbohrstelle im System Dabei wählen Sie den Lastfall "Anbohren".
Dann wird zunächst der Lastfall "Anbohren" gerechnet mit einem Gelenk an der Anbohrstelle, der Versatz wird bestimmt und als Verformungssprung auf alle anderen Lastfälle aufgebracht. In diesen Lastfällen ist dann das Gelenk blockiert.
Man kann erkennen wie der Versatz "eingefrohren" wurde: MfG
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