Grenzfrequenz für Massendiskretisierung

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MH911
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Grenzfrequenz für Massendiskretisierung

Beitrag von MH911 » Mi 15. Mai 2013, 09:58

Guten Tag,

warum kann man im Lastfall harmonische Erregung erneut eine Grenzfreqeunz angeben?
Ist das nicht dieselbe wie bei der Eigenwertberechnung?
Reicht es hier aus, sie knapp oberhalb der Erregerfrequenz zu wählen, um den Rechenaufwand zu minimieren?

MFG

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rohr2support
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Re: Grenzfrequenz für Massendiskretisierung

Beitrag von rohr2support » Mi 22. Mai 2013, 12:14

Hallo Rohr2 User

Der Lastfall "Harmonische Erregung " wird getrennt von der Eigenwertberechnung durchgeführt, d.h. er benötigt keine Eigenwerte. Da aber trotzdem mit diskreten Massen gerechnet wird, benötigt ROHR2 zur Bestimmung der Aufteilung der Massen eine Grenzfrequenz. Es reicht aus, wenn diese leicht oberhalb der Erregerfrequenz liegt. Falls zuvor eine Eigenwertberechnung durchgeführt wurde und die harmonische Erregung in der Nähe einer aus der Eigenwertberechnung bestimmten Eigenfrequenz festgelegt wurde, sollte man geschickterweise die gleiche Angabe für die Grenzfrequenz wählen wie bei der Eigenwertberechnung, damit in beiden Lastfällen mit der gleichen Aufteilung gerechnet wird.

MfG

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