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SINETZ Programmeigenschaften

Eingabe des Systems

  • Die Eingabedaten für die Berechnung werden über eine grafische Benutzeroberfläche eingegeben. Der Netzplan wird mit der Maus gezeichnet, zusätzliche Daten wie Abschnittslängen, Knotenhöhen, Bauteile und Randbedingungen werden mit der Maus und über Dialogfenster eingegeben.
  • Als Einheit für die Massenströme kann zwischen Norm m³/h, kg/s oder t/h gewählt werden.
  • Als Einheit für Drücke kann zwischen bar und mbar gewählt werden.
  • Es können beliebige Rohrquerschnitte berechnet werden. Bei Kreis- und Rechteckquerschnitten wird Außendurchmesser und Wanddicke bzw. Höhe und Breite (innen) angegeben, bei anderen Querschnitten wird der hydraulische Durchmesser sowie der äquivalente Kreisdurchmesser angegeben.
  • Isolierung kann für freiverlegte und erdverlegte Rohrleitungen mit Kreisquerschnitt angegeben werden.
  • Die Namen von Abschnitten und Knoten werden von der grafische Benutzeroberfläche automatisch vorbesetzt, können vom Benutzer aber alphanumerisch frei gewählt werden.
  • Abschnitten können Leitungsbezeichnungen zugeordnet werden Über die Leitungsbezeichnungen können z.B. Daten zugeordnet und Eingaben kontrolliert werden.
  • Widerstände können als Zeta- oder kV-Werte eingegeben werden. Die Widerstände werden durch Symbole grafisch dargestellt.
  • Für Armaturen stehen Symbole für verschiedene Armaturtypen zur Verfügung.
  • Zetawerte für Armaturen können einer vom Benutzer erweiterbaren Datenbank entnommen werden. Sind die Norm-Zetawerte in der Datenbank nennweitenabhängig angegeben, so wird der Norm-Zetawert einer Armatur nach Änderung der Abmessung automatisch angepasst.
  • Für Reduzierungen/Erweiterungen, Blenden und Abzweige muss der Zetawert nicht vom Benutzer vorgegeben werden, der Zetawert kann aufgrund der Geometrie und Strömungszustand errechnet werden.
  • Es können Rückschlagklappen mit vorgegebener Durchgangsrichtung eingebaut werden. Abhängig von der Strömungsrichtung wird die Klappe vom Programm geöffnet oder über einen großen Zetawert abgesperrt.
  • Pumpen/Gebläse werden über Kennlinien eingegeben und durch Symbole dargestellt. Die Kennlinien können aus der Pumpendatenbank (vom Benutzer erweiterbar) entnommen werden.
  • Sprinkler können eingegeben werden
  • Umgebungsbedingungen wie Außentemperatur bzw. Erdtemperatur und Windgeschwindigkeit können lastfallabhängig eingegeben werden.
  • Die Daten können alternativ über Listen bearbeitet werden.
  • Den Rohrabschnitten können individuell kritische Geschwindigkeiten zugeordnet werden.
  • Es können beliebige Texte sowie Grafiken als Bitmap, Metafile oder im HPGL-Format zur Dokumentation eingefügt werden.
  • Der Höhenverlauf kann grafisch dargestellt werden.
  • Es steht eine Onlinehilfe zur Verfügung.
  • Prüfung der Eingabedaten auf Plausibilität und Ausgabe detaillierter Fehlerhinweise.
Lastfälle, Betriebszustände

Es können verschiedene Betriebszustände eines Berechnungssystems simuliert werden.

Je Lastfall wird ein Medium definiert. Folgende Medien stehen zur Verfügung: •Wasser, Dampf, Beliebige Flüssigkeiten, Beliebiges Gas, Gasgemisch, Rauchgas, Luft, Helium, Methan, Stickstoff.
Für jeden Lastfall können unter der Vorraussetzung, dass das System nicht über- bzw. unterbestimmt wird, beliebige Randbedingungen (Druck-, Temperatur- und Mengenvorgaben) angegeben werden.

Widerstandsbeiwerte bzw. Druckverluste an Bauteilen/Armaturen können lastfallabhängig eingegeben werden. Damit ist z.B. eine Absperrung von Systemteilen in bestimmten Lastfällen und damit die Simulation verschiedener Betriebs¬zustände möglich.

Einspeisung bzw. Entnahme beliebiger Energieströme am Knoten können lastfallabhängig eingegeben werden.

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Datenbanken
Folgende Daten können aus Datenbanken übernommen werden:
  • Rohrabmessungen
  • Rohrrauhigkeiten
  • Abmessungen der Reduzierungen
  • Zeta- /kV -Werte für Armaturen
  • Pumpenkennlinien
  • Gasdaten

Benutzerdefinierte Medien (Flüssigkeiten, Gase)

Die Datenbanken können mittels ASCII-Editor oder über Dialogfenster erweitert werden

Ausgabe Kondensatanfall
Berechnung
  • Beliebig vermaschte und verzweigte Netzwerke werden gelöst.
  • Beliebige Querschnitte werden berechnet.
  • Die Nummerierung der Netze und Vorschätzung der Massenströme werden vom Programm durchgeführt.
  • Die Diskretisierung der Abschnitte für die Berechnung von kompressiblen Medien erfolgt automatisch.
  • Pumpen und Gebläse werden über Kennlinien mit berechnet.
  • Mehrere Zeta- bzw. kV -Werte pro Abschnitt werden addiert.
  • Zetawerte für rechtwinklige und schräge Abzweige und Durchgänge werden vom Programm errechnet, die Ausrundung am Abzweig wird berücksichtigt.
  • Widerstandsbeiwerte von Krümmern, Reduzierungen und Aufweitungen werden ermittelt.
  • Zetawerte von Blenden werden abhängig von Rohrdurchmesser und Durchmesser der Drosselöffnung errechnet
  • Zetawerte von Regelventilen werden für einen vorgegebenen Massenstrom iterativ ermittelt.
  • Zetawerte von Rückschlagklappen werden für eine vorgegebene Durchgangsrichtung iterativ ermittelt
  • Bei Gasgemischen wird der Realgasfaktor abhängig von Druck und Temperatur für jeden Abschnitt errechnet (nicht bei SINETZfluid).
  • Wärmeverluste über die Rohrisolierung von frei- und erdverlegten Leitungen werden berechnet (nicht bei SINETZfluid).
  • Das 'Aufheizen' des Mediums über die Isolierung (wenn die Außentemperatur größer als die Mediumtemperatur ist)  wird berücksichtigt (nicht bei SINETZfluid)
  • Für Wärmetauscher wird bei Flüssigkeiten optional der nötige Massenstrom aufgrund Energieentnahme und Austrittstemperatur iterativ ermittelt (Zusatzmodul Fernwärmenetz)
  • Kondensatanfall beim Aufheizen (näherungsweise) und beim stationären Betrieb wird berechnet (nicht bei SINETZfluid).
  • Blendendimensionierung gemäß EN 5167-2, Stand 2004
Ergebnisse, Dokumentation
  • Die Berechnungsergebnisse werden grafisch und tabellarisch angezeigt, es wird eine Ausgabedatei im ASCII-Format erzeugt.
  • Die Ausgabe der Ergebnisse erfolgt wahlweise in Deutsch oder Englisch.
  • Die grafische Darstellung der Ergebnisse an Knoten und Abschnitten ist vom Benutzer steuerbar.
  • Die anzuzeigenden Ergebnisparameter an Abschnitt und Knoten sind vom Benutzer auswählbar
  • Kritische Strömungsgeschwindigkeiten werden andersfarbig herausgestellt.
  • Der Höhenverlauf des Systems kann grafisch dargestellt werden.
  • Der Druckverlauf des Systems kann grafisch dargestellt werden.
  • Der Temperaturverlauf des Systems kann grafisch dargestellt werden.
  • Die grafische Darstellung der Eingaben und Ergebnisse kann auf Drucker oder Plotter ausgegeben werden, in die Zwischenablage kopiert werden und als Metafile, HPGL-Datei oder DXF-Datei abgespeichert werden.
  • Die Ausgabedateien können in das RTF- und PDF-Format mit benutzerdefinierten Kopf- und Fußzeilen exportiert werden.
  • Ergebnisse an Knoten und Abschnitten können in Listen angezeigt werden. Über einen Filter wird die Darstellung dieser Listen gesteuert. Die Listen können sortiert und ganz oder teilweise in den Formaten RTF, HTML oder ASCII gespeichert werden.
  • Die Auftragsbearbeitung wird durch Eingabe eines projektspezifischen Firmenlogos/Schriftfeldes unterstützt.
Programmgröße

Mit der Standard-Programmversion SINETZ können bis zu 15000 Rohre und bis zu 15000 Knoten berechnet werden.

Folgende Ergebnisse werden ausgegeben:

 

 

Ergebnisse für Rohrabschnitte

  • Summe der Zetawerte auf dem Abschnitt
  • Durchflußmenge•und -richtung
  • Geschwindigkeit
  • Rohrreibungszahl Lambda
  • Reynoldszahl
  • Druckänderung
  • Temperaturänderung
  • Wandtemperatur der Isolierung (nicht bei SINETZfluid)
Ergebnisse für Knoten
  • Druck
  • Temperatur
  • Zu- und Abflussmengen
  • Dichte und Viskosität des Mediums

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Ergebnisse für Wärmetauscher mit Ermittlung des Massenstroms (nur mit Zusatzmodul SINETZFW)
  • Eintrittsdruck unter Berücksichtigung des für den Wärmetauscher vorgegebenen Druckverlustes
  • Austrittsdruck unter Berücksichtigung des für den Wärmetauscher vorgegebenen Druckverlustes
  • Druckdifferenz unter Berücksichtigung des für den Wärmetauscher vorgegebenen Druckverlustes
  • Erforderlicher Massenstrom
  • Eintrittstemperatur

 

Downloads

 

Leistungsbeschreibungen

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SINETZ/SINETZfluid

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SINETZFW

 

 

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SINETZ Tutorial

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SINETZ 3.4 Update Info

 

 

 

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aktuelle Programmversion

 

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Systemvoraussetzungen

Für alle Programmversionen gelten folgende Systemvoraussetzungen: (Systemvoraussetzungen Einzelplatzlizenzen und PC-Workstation im Netzwerk)

  • PC mit mind. 1 GB RAM
  • Windows 7, Windows VISTA, XP oder Windows 2000
  • Bildschirmauflösung mindestens 1024 x 768 Bildpunkte
  • Internetverbindung für Programm-Updates

SINETZ ist erhältlich als Einzelplatzlizenz oder Netzwerklizenz

 

Programmvarianten und Zusatzprogramme
  • SINETZ Vollversion
  • SINETZfluid Berechnung von kompressiblen Medien
        sowie die Berechnung des Wärmeverlustes nicht enthalten!
  • SINETZFW Zusatzmodul Fernwärme

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Letzte Änderung 02.09.2010